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Glasfassaden

Die Hauptaufgabe von Fassaden besteht darin, die Innenseite eines Bauwerkes von der Außenseite abzutrennen. Die traditionelle Fassade wird mitunter auch passive Fassade genannt, wenn nur wenig moderne Mittel zum Einsatz kommen. Aktive Fassaden können dahingegen noch viel mehr bieten.
 

Passive Fassaden

Eine passive Fassade dient als Barriere gegen Feuchtigkeit, Wind, Niederschlag, Kälte und Wärme, Lärm, Ungeziefer, Schädlinge und unerwünschten Besuch. Selbstverständlich ist die passive Fassade das Aushängeschild eines Gebäudes. Ihre Ausstrahlung wird durch die Einteilung und die verwendeten Materialien bestimmt. Diese Materialien unterscheiden sich zumeist je nach ihrem Einsatz in beispielsweise Betriebsgebäuden bzw. werden wiederum andere Materialien für Wohnungen ausgewählt.
 

Aktive Fassaden

Aktive Fassaden haben meistens eine zusätzliche Lage, häufig aus Glas, die dank spezieller Eigenschaften sowohl für zusätzlichen Schutz als auch für eine besondere Ausstrahlung sorgen kann.
 

Fassadenkonstruktion, Atrium und Klimafassade

Der Hohlraum zwischen Fassade und Glas steht zumeist in direkter Verbindung mit der Außenluft. Ein breiter Hohlraum wird auch als zweite Fassadenkonstruktion bezeichnet. Eine extra-breite Fassadenkonstruktion wird Atrium genannt. Werden mehrere Glasschichten mit nur einem schmalen Hohlraum dazwischen platziert, der nicht in Verbindung mit der Außenluft steht, so sprechen wir von einer Klimafassade.

Zusätzliche Eigenschaften von Glasfassaden

Het glas dat aan de gevel wordt toegevoegd kan naar de wens de volgende eigenschappen hebben:

  • Isolierverglasung für zusätzliche Klimaregelung. Sowohl Temperatur als auch UV-Strahlen können abgewehrt werden. Sie finden weitere Informationen zu diesen Glaseigenschaften unter Isolierglas.
  • Dekorationsglas für eine unverwechselbare und zeitgemäße Ausstrahlung. Entspiegeltes Glas, gespiegeltes Glas, Gesäuertes Glas oder Glas, das von einem dekorativen Muster versehen ist.
  • Gebogenes Glas, durch lokales Erhitzen kann das Glas zu verschiedenen dekorativen und funktionellen Formen verarbeitet und gebogen werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter gebogenes Glas.
  • Sicherheitsglas, durch Folienschichten, Erhitzung und Verklebung/Bindung verstärkt. Entdecken Sie die Möglichkeiten unter der Kategorie Sicherheitsglas


In den Niederlanden wird immer häufiger Gebrauch von einer zweiten Fassadenkonstruktion gemacht. Dies ist im Wohnungsbau vor allem anhand der Wintergärten und verglasten Balkons erkennbar. Auch im Nutzbausektor wird diese Fassade trotz hoher Kosten und dem in Beschlag nehmen von zusätzlichem Platz immer beliebter. Eine zweite Fassadenkonstruktion weist viele Vorteile auf. In erster Linie sorgt sie für höheren Komfort und reguliert den Kühlbedarf im Sommer sowie die Wärmeregulierung im Winter. Die „zweite Haut“ des Gebäudes schränkt auch die Windbelastung auf die Fassade ein. Dadurch bietet sich die Möglichkeit auch noch hoch am Gebäude Außenjalousien (oder andere Formen des Sonnenschutzes) anzugbringen und natürlich zu lüften (indem Fenster geöffnet werden). Die zweite Fassadenkonstruktion kann zusätzlich auch eine schalldämpfende Wirkung haben und schützt die Fassade vor äußeren Einflüssen, wodurch wiederum weniger Wartung und Pflege notwendig ist.
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Außerdem ist es auch möglich, die Nutzfläche zu vergrößern; denken Sie z.B. an Wintergärten bei Wohnungen und Atrien bei großen Bürogebäuden. Bei einer Klimafassade befindet sich das Isolierglas an der Außenseite. Wärme aus der Luft der Hohlraumbelüftung wird mithilfe der kontinuierlichen mechanischen Ventilation wieder zurückgewonnen. Eine zweite Fassadenkonstruktion besteht aus Einfachglas. In der Fassade hinter der zweiten Fassade kann neutral farbiges Isolierglas eingesetzt werden. Dies ist abhängig von der jeweiligen Funktion der zweiten Fassade, ob dafür Glas mit oder ohne Überzug verwendet wird. Sollte die Wärme der Sonne benutzt werden, wie das häufig der Fall ist beim Wohnungsbau, so kann hierfür am besten HR++-Glas mit einem Solarfaktor (g-Faktor) von 60% verwendet werden. In Fällen, in denen die Wärme gerade vermieden werden soll, beispielsweise bei Büros mit einer hohen internen Wärmelast, kann besser eine Glassorte mit einem niedrigen Solarfaktor eingesetzt werden.